Da ist das Ding: iPhone 5

Die Spatzen haben es bereits von den Dächern gepfiffen: Apple hat heute im Rahmen des Media Events “It’s almost here” das iPhone 5 vorgestellt. Eigentlich muss man nicht viel dazu sagen, denn die Gerüchte vor dem Event haben es bereits exakt auf den Punkt gebracht. Größeres Display, neuer Dock-Anschluss und LTE – große Überraschungen blieben aus.

Zunächst zum Offensichtlichen: das Display, 4″-Bildschirmdiagonale oder wie Apple dazu sagt: “Es ist nicht einfach nur größer. Es ist einfach genau richtig”. Mit 326 ppi bietet das Display immerhin 18 % mehr Pixel als der Vorgänger iPhone 4S.

Ansich ist das Gehäuse das neue iPhone 18% dünner (nämlich 7,6 mm) und 20% leichter (112 g) als sein direkter Vorgänger. Ein solch dünnes und leichtes Gehäuse war nur machbar indem weitere Dinge verkleinert wurden, so entstand die Nano-SIM (44% kleiner als die Micro-SIM) und den Lightning Connector (80% kleiner als der alte Dock-Connector).

Der neue Lightning Connector: kleiner, intelligenter, robust und beidseitig verwendbar – die beidseitige Einsteckbarkeit dürfte in der täglichen Nutzung sicher nur Vorteile bringen, denn wer kennt es nicht wenn man im Dunkeln sein iPhone aufladen möchte. Vom 30-poligen Stecker bleiben jetzt noch acht Kontakte übrig. Es wäre nicht Apple wenn man hierzu nicht einen passenden Adapter anbieten würde.

 

Zu iOS 6 gibt es nicht viel zu sagen, hierzu wurde leider nichts Neues mehr berichtet. Auch die Kamera wurde weiter nicht großartig verbessert – natürlich auf die neue Größe des Gehäuses angepasst, sodass weiterhin mit gewohnter Qualität fotografiert werden kann. Die Frontkamera wurde leicht verbessert, hier nimmt nun in 720p auf. Erwähnenswert ist vielleicht noch die Panorama-Funktion, die bereits in einigen Beta-Versionen entdeckt wurde.

Thema Mobilfunknetz: Das iPhone 5 funkt UMTS/HSPA+/DC-HSDPA, GSM/EDGE, und LTE – nachdem das neue iPad uns hierzulande ein Strich durch die LTE-Rechnung gemacht hat, scheint es so als ob das iPhone 5 auch mit dem hiesigen LTE-Netz versteht. Alles andere wäre auch eine Enttäuschung gewesen.

Die Kopfhörer haben ein großes Update erhalten und hören nun auf den Namen EarPods. In der Entwicklung wurden 100 Prototypen in hunderten von Ohren getestet, herausgekommen ist dann das vorliegende Modell. Apple hat sich dabei schon was gedacht… und da ich nicht so der Akustik-Experte bin zitiere ich einfach mal:

Strategisch platzierte akustische Öffnungen verbessern die Audioqualität. Die auffälligste Öffnung befindet sich am Steg der EarPods. Durch diese Öffnung kann Luft im Steg, der als Akustikkammer dient, entweichen. So hörst du tiefere, sattere Bässe. Der Klang der Apple EarPods ist so beeindruckend, dass sie es mit High-End-Kopfhörern aufnehmen können, die mehrere Hundert Euro kosten.

Das dürfte es vorerst dann mal gewesen sein, warten wir erste Hands-On Berichte ab… Achso, Termine: Das iPhone 5 ist ab kommenden Freitag den 14. September vorbestellbar und wird dann eine Woche später, also am 21. September ausgeliefert.

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